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Lasix in der deutschen Vollblutzucht

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 BeitragVerfasst: So 10. Jun 2018, 18:14   
Rennleitung

Registriert: Sa 20. Aug 2011, 15:32
Beiträge: 342
C-Bahn hat geschrieben:
XChristian hat geschrieben:
Was man in Deutschland nicht findet, dass ist ein Hengst, welcher auf der Flieger Distanz zu Hause war.

Arieon, Toylsome, Tertullian?


Areion - letzen beide Jahre eine Preisfrage und keine Lebenfohlengarantie, wenn ich noch auf Stand bin.
Toylsome - ja, richtig. Aber die Pferde sind leider sehr sehr spät.
Tertullian - versucht -> ging nicht und jetzt nicht mehr aktiv


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 BeitragVerfasst: Mo 11. Jun 2018, 10:08   
Rennleitung

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Ach richtig stimmt. Tertullian musste ja wegen einer unschönen Verletzung aufhören.

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 BeitragVerfasst: Mo 11. Jun 2018, 10:16   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 14:13
Beiträge: 488
kassandro hat geschrieben:
[...] Gerade bei Scalo ist es schade. Er bekommt in Frankreich kaum Chancen, obwohl er dort Europas höchstdotiertes Gruppe II Rennen gewonnen hat. Ittlingen schickt auch keine Stuten mehr zu ihm hin und ich weiß gar nicht, ob er noch lebt. Auf den Seiten seines Gestüts wird er nicht mehr als aktiver Hengst geführt. Wo ist Scalo, kann ich nur noch frei nach Bruno Morawetz rufen.


Eine kurze Google Recherche ergibt, dass Scalo seinen Standort gewechselt hat und seit diesem Jahr im Haras de Sorelis steht.

http://sorelis.fr/equins-pur-sang


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 BeitragVerfasst: Mo 11. Jun 2018, 13:09   
Rennleitung
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Registriert: So 31. Okt 2010, 22:32
Beiträge: 1062
XChristian hat geschrieben:
C-Bahn hat geschrieben:
XChristian hat geschrieben:
Was man in Deutschland nicht findet, dass ist ein Hengst, welcher auf der Flieger Distanz zu Hause war.

Arieon, Toylsome, Tertullian?



Tertullian - versucht -> ging nicht und jetzt nicht mehr aktiv


Die Kurzanalyse zu Tertullian verstehe ich nicht. Ich meine er gehört zu den eher erfolgreichen Deckhengste, hat über die Jahre kontinuierlich gute Pferde gemacht. Das liest sich doch ganz gut, oder?
http://www.stallions-online.de/public/s ... nachkommen


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 BeitragVerfasst: Mo 11. Jun 2018, 15:44   
Rennleitung

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Beiträge: 342
Damit meinte ich, dass die Stute leer blieb.


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 BeitragVerfasst: Di 12. Jun 2018, 06:40   
Rennleitung
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Beiträge: 1062
XChristian hat geschrieben:
Damit meinte ich, dass die Stute leer blieb.



Ah, ok, falsch verstanden. Danke.


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 BeitragVerfasst: Di 12. Jun 2018, 07:17   
Jockey

Registriert: Do 2. Okt 2014, 16:45
Beiträge: 25
Gehört zwar eigentlich nicht zum Thema hier, aber da Scalo so durchs Dorf getrieben wird, seht Euch mal Scalo mit meiner Living Daylight an: 3 x 3 Laurea sowie 4 x 4 Coupe De Folie. Wenn dann ein Stutfohlen kommen würde, ein echter Züchtertraum. Komme jetzt echt ins überlegen.


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 BeitragVerfasst: Di 12. Jun 2018, 21:48   
Rennleitung
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Beiträge: 2263
Wettfee hat geschrieben:
Gehört zwar eigentlich nicht zum Thema hier, aber da Scalo so durchs Dorf getrieben wird, seht Euch mal Scalo mit meiner Living Daylight an: 3 x 3 Laurea sowie 4 x 4 Coupe De Folie. Wenn dann ein Stutfohlen kommen würde, ein echter Züchtertraum. Komme jetzt echt ins überlegen.


Ich weiß nicht, wie das bei Scalo und Nasenbluten war, aber in der Ittlinger L-Familie scheint mir das gehäuft vorzukommen. Falls das dann von beiden Seiten inkl. Lando kommt, wird's glaube ich ungemütlich.


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 BeitragVerfasst: Mi 13. Jun 2018, 08:06   
Jockey

Registriert: Do 2. Okt 2014, 16:45
Beiträge: 25
Danke für den den Tipp! Bei der Stute selbst ist das kein Thema. Habe gestern herausgefunden, dass Ittlingen bereits selbst einige Versuche unternommen hat mit Scalo auf 3 x 3 auf Laurea inzuzüchten. Ein Produkt war nicht so doll, weitere stehen noch vor der Bewährung. Sieht vom Papier aber wirklich sehr interessant aus. Die Nasenbluten-Thematik würde mich aber schon interessieren, falls jemand hier mehr Informationen hat. Die Stute hat viel von ihrer Linie abbekommen und war sicher auch vor ihrer Verletzung erst so richtig auf dem Vormarsch. Eben sehr spät wie fast alle Produkte. Scalo überrascht da schon sehr, da er Zweijährig sein einziges Rennen mit 14 Längen im spazieren gewann und diese (gewisse Frühreife) auch an seine bisher wenigen Nachkommen weitergibt. Da bei dieser Anpaarung viele sehr gute Zuchtstuten mehrfach dupliziert werden, denke ich eher daran die genetischen Vorteil wie evtl. (auch Nachtteile) zu bündeln und dann wieder ein paar Schritte davon weg zu gehen. Was dann rauskommt ist eh pure Kaffeesatzleserei.
Um noch einmal aufs Thema Lasix zu kommen, so ist anzumerken, dass sich die meisten doch sehr bedeckt halten, z.B. auf Facebook oder das ganze so aufzäumen, dass von meiner eigentlichen Fragestellung nichts über bleibt.
Es wird dann häufig der Tenor gesunde deutsche Linien und gut durchgezüchtet angestimmt, was ich nur bedingt oder überhaupt nicht nachvollziehen kann! Deutsch und gut durchgezüchtet sind bei den meisten Hengsten hierzulande doch eher nur die Mutterlinien! Da haben wir ein echtes Pfund. Doch auch hier wandern in der Neuzeit fast alle Zuchtperlen ins Ausland. Auf der Vaterseite dominiert eindeutig Sadler´s Wells über In The Wings die deutsche Vollblutzucht und der hat so wenig mit deutsch durchgezüchtet zu tun, wie ein Schäferhund mit meinem Pudel. Auch die anderen Hengste stammen wenn nicht in erster Generation dann doch kurz dahinter von ausländischen Hengsten ab wie Areion, Tertullian, Lord Of England etc. Es war also schon immer ein gutes und bewährtes Rezept gute deutsche Stutenlinien mit ausländischen Hengsten zu kreuzen. Daher ist mir auch die Aussage schleierhaft wir haben genug eigene Hengste und brauchen kein ausländisches Blut. Der gute Monsun konnte leider keinen Hengst der eigenen Klasse hinterlassen, der seine Lücke füllt, was auch fast unmöglich ist. Zudem gehen fast alle großen deutschen Gestüte mit ihren Top-Stuten ins Ausland. Ist doch irgendwie merkwürdig oder?
Ich wollte über die Fragestellung zur Lasix-Berechtigung die ungerechte Behandlung am Standort Deutschaland aufzeigen (wobei die aufgeführten Punkte zu beachten sind), und sehen ob ein Hengst dieser Thematik hier marktfähig ist. Einige der aus ganz anderen Ecken herbeigeholten Antworten, haben mir aber die Lust ein wenig verhagelt (überwiegend aus anderen Foren)! So werden sich also wie es scheint, die Franzosen auf einen weiteren neuen Deckhengst freuen können.


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 BeitragVerfasst: Mi 13. Jun 2018, 11:19   
Rennleitung

Registriert: Do 8. Mai 2014, 17:31
Beiträge: 125
Wettfee hat geschrieben:
Gehört zwar eigentlich nicht zum Thema hier, aber da Scalo so durchs Dorf getrieben wird, seht Euch mal Scalo mit meiner Living Daylight an: 3 x 3 Laurea sowie 4 x 4 Coupe De Folie. Wenn dann ein Stutfohlen kommen würde, ein echter Züchtertraum. Komme jetzt echt ins überlegen.


Zu solchen Überlegungen hat Tony Morris einmal ordentlich vom Leder gezogen, z.B.: "The sooner people get around to realising that sire and dam matter most, and that what is there in the background generally counts for nothing, the better."

http://www.pedigreequery.com/forum/viewtopic.php?p=236499

Wahrscheinlich verführt die Vollblutzucht dadurch, dass es hier wirklich einzigartig lückenlose Datenbestände gibt, besonders dazu, dass es hier so viele "Computerzüchter" (Goldmine und ähnl. Schwachsinn) gibt. Es gibt nur noch wenige, die die Tiere mit denen sie züchten wollen wirklich kennen, u.a. durch viel und lange mit Pferden arbeiten oder wenigstens gucken (in echt). Hat mal jemand versucht, an die Ergebnisse der vielgelobten "Anerkennung" (Nr. 50ff. RO) der deutschen Vollbluthengste heranzukommen? Wird tunlichst vermieden, dass die Noten für Körperbau, Korrektheit, Gangwerk, Temperament etc. an die Öffentlichkeit gelangen.


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 BeitragVerfasst: Mi 13. Jun 2018, 12:35   
Rennleitung

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endlich mal ein beitrag von einem praktiker. einem erfahrenen praktiker ...


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 BeitragVerfasst: Do 14. Jun 2018, 05:53   
Rennleitung
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Blacktype hat geschrieben:
Hat mal jemand versucht, an die Ergebnisse der vielgelobten "Anerkennung" (Nr. 50ff. RO) der deutschen Vollbluthengste heranzukommen? Wird tunlichst vermieden, dass die Noten für Körperbau, Korrektheit, Gangwerk, Temperament etc. an die Öffentlichkeit gelangen.

Auch wenn es unser Weißwurst-Praktiker nicht kapiert, solche Kriterien sind eher kontraproduktiv. Wenn jemand trotz körperlicher oder charakterlicher Fehler dieselbe Rennleistung erzielt wie jemand ohne diese Mängel, dann ist dies eher ein positives Zeichen. Das lässt sich durch die ganze Vollblutgeschichte hindurch bestätigen. Pocahontas, die erfolgreichste Vererberin der Vollblutgeschichte, litt an Kehlkopfpfeifen und vererbte dieses Leiden auch noch an viele ihrer Nachkommen. Heute würde es wohl jeder als grobe Geldverschwendung ansehen, solch ein Pferd ins Training zu geben. Pocahontas gewann auch nie ein Rennen. Das lag aber daran, dass sie überwiegend in Gruppe-Rennen lief. Dort konnte sie trotz ihrer schweren Behinderung ein paar gute Platzierungen erzielen. Unter Berücksichtigung ihrer schwerer Behinderung war also ihre Rennleistung durchaus hervorragend. Haben wollte sie trotzdem keiner und sie wechselte etliche male den Besitzer, bis sie bei Lord Exeter landete, der auch ihre an Kehlkopfpfeifen leidenden Töchter in die Zucht übernahm, die ebenfalls große Vererberinnen werden sollten.
Von Guignol habe ich gehört, dass er ziemlich schwer an Arthrose leidet, und eigentlich schon letztes Jahr eigentlich nicht mehr auf die Rennbahn gehörte und nur eingeschränkt trainiert werden konnte. Der verarmte Baron kriegt ihn aber einfach nicht los und deshalb muss er auch heuer noch einmal ran. Ein Pferd, das sich mit 4 Jahren erst Blacktype erringen konnte, ist als Deckhengst heute beinahe indiskutabel. Wahrscheinlich beruhte diese Spätreife aber wiederum auf einer Verletzung, aber so weit können diese Praktiker eben nicht denken. Wenn die Arthrose-Geschichte tatsächlich stimmt, dann ist sie ein hervorragender Indikator, dass er - vernünftige Chancen vorausgesetzt - ein sehr guter Vererber werden könnte. So paradox es klingt, Mängel können tatsächlich auch Vorteile sein.

_________________
Deutsches Derby 2016
Bilder der Derby-Teilnehmer 2016


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 BeitragVerfasst: Do 14. Jun 2018, 10:26   
Rennleitung
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Registriert: So 31. Okt 2010, 22:29
Beiträge: 4863
Wohnort: Rheinprovinz/Preußen
Man sollte sich einen Hengst schon mal angucken, bevor man die Stute schickt. Und ein Hengst sollte eigentlich korrekt sein, weil man ja auf die positive Vererbung hofft und verdrehte Füße sind eigentlich nicht gut für die Gesundheit und Belastbarkeit im Training.

Aber dann denke ich auch mal an ein Pferd wie Stymie. Der war vor lauter Häßlichkeit schön, hatte keine geraden Füße, lief aber 131 Rennen, gewann 35 und 918.000 Dollar und das alles im oder nach dem Krieg.

Als Deckhengst war er dann so lala

http://www.galopp-sieger.de/galoppsiege ... Equestrian

v. Blücher


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 BeitragVerfasst: Do 21. Jun 2018, 12:58   
Jockey

Registriert: Do 2. Okt 2014, 16:45
Beiträge: 25
Sehr interessanter Ansatz! Ja Fehler können in Bezug auf die Rennleistung wirklich ein Indikator für außergewöhnliche Klasse sein! Ein Guignol hat mir Cape Cross einen Top Vererber zum Vater. Die Mutterlinie ist auch nicht von schlechten Eltern und ein mehrfacher Gr.1 Sieger wie Guignol hat auf jeden Fall eine Chance als Stallion verdient. Man denke nur mal an die Decktaxe von Golden Horn! Ich würde ihn sofort nehmen und auch Stuten von ihm decken lassen!!! Bei Interesse bitte PN. Meine Mutter hat auch Arthrose aber sonst niemand in der Familie. Manches vererbt sich halt und manches nicht. Mutter Natur lässt sich bei der Schöpfung nur bedingt in die Karten schauen. Bei ganz groben Fehler oder belegbar vererbbaren Mängeln wäre ich aber auch vorsichtig. Die genannten Pferde waren halt Freaks von der Rennqualität nicht von der Vererberqualität, da liegt der Unterschied. Acclamation, Dark Angel, Scat Daddy, Big Shuffle, sind für mich solche Beispiele für Freak-Stallions. Das Pedigree gibt auf den ersten Blick nicht unbedingt viel her, aber diese Hengste können praktisch mit jeder Stute einen Ausnahmegalopper zeugen.


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 BeitragVerfasst: Mo 20. Aug 2018, 09:58   
Rennleitung

Registriert: Do 8. Mai 2014, 17:31
Beiträge: 125
Geht's um ihn ?

https://galopponline.de/news/galopp-news/stallion-worthadd-wechselt-deutschen-besitz


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