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 BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2015, 11:50   
Rennleitung

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Jedenfalls gibt es in der Tat zwei Pferde namens SEE YOU SOON des Jahrgangs 2011, eine deutsche Stute v. SHOLOKHOV (die bisher auch nur in Deutschland gelaufen ist) und einen französischen Hengst von ZAFEEN. Letzterer ist wiederum nur in Frankreich gelaufen und wurde dort schon mehrfach bei besseren Rennen (einschl. G III) angespannt. Beste Form war aber wohl bisher ein 4. Platz im Cours A. Das hatte ihm dreijährig sogar einen CV von 41 eingebracht, das wären 86,5 Kg. Auch wenn er die niemals konnte (3-jährige Plazierte bekommen in F sehr hohe Marken!), dürfte er jetzt mit CV 36,5 (= GAG 82) doch einigermaßen realistisch eingeschätzt sein ... Oder was spricht genau dagegen?


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 BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2015, 12:07   
Rennleitung

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Normalerweise kann es ja keine Verwechslung geben, wenn man auf die Formen schaut.
Davon ab, macht die Carina Fey einen guten Job in Frankreich und die Pferde von ihr werden stets unterschätzt.
Da lohnt sich oft eine Wette ;)


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 BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2015, 14:34   
Rennleitung

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Beiträge: 2017
Der heutige Kommentator der Rennen ist nach meinem Empfinden übrigens der Grausamste von allen.
Christian Nachname keine Ahnung.
Der Pan hat ihn gerade nach dem 7. Rennen abgelöst.
Morgen Gottseidank Barluschke am Mikro.


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 BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2015, 15:29   
Rennleitung

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Beiträge: 528
Chr......Kniest od.ä. :x

haste recht...geht gar nicht...


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 BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2015, 16:56   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 09:25
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Frau Luna hat geschrieben:
Der heutige Kommentator der Rennen ist nach meinem Empfinden übrigens der Grausamste von allen.
Christian Nachname keine Ahnung.
Der Pan hat ihn gerade nach dem 7. Rennen abgelöst.
Morgen Gottseidank Barluschke am Mikro.


Es ist der ehem.Jockey in München Christian Czachary, hat 2007 wg.Verletzung aufhören müssen. Ritt für viele Trainer - Wöhler, Hofer. W.Figge, P.Remmert ,2000 mit Icemoon Sieger Dallmayr Gr.1, 2001 mit Noroit 3-ter im Preis v.Europa.


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 BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2015, 17:16   
Rennleitung

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Tja,
das machts auch nicht besser.

Ich kenne den auch noch als Jockey,
da war er mittelprächtig als Rennkommentator ist er unterirdisch.
An den Job ist er dann wohl nur durch Vitamin B und weniger durch Talent gekommen.
Der hört sich immer an als ob er einen Drops lutscht und kommentiert so fad und mit grauenhafter Stimme,
dass ich stets die Krise kriege und sofort auf den Franzton schalte.
Da verstehe ich zwar nur die Hälfte, aber ist in dem Fall besser so.


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 BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2015, 17:26   
Rennleitung

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Beiträge: 1938
Er war ein guter Jockey. allerdings mit Sitz in München hatte er (wie seine Kollegen auch) nicht so viele Ritte, sodass er über den 16.Platz im Championat nicht rauskommen konnte.. Er hatte im Lauf der Jahre einige schwere Unfälle mit langen Pausen. Trotzdem ritt er auch öfter erfolgreich im Ausland, die Siege gingen ja nicht in die D-Statistik. In Riem war er beim Publikum recht beliebt.


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 BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2015, 17:31   
Rennleitung

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Beiträge: 2017
Extra für unseren Schlaurainer,
guckst Du hier, ;)
Die Stiefel an den Nagel und was dann?

März 21, 2008 by Dorothee

czachary_banner.jpg

turfcast.de – Als er mit dem von Werner Hefter trainierten 3-jährigen Hengst Spirit of Stars das Münchner Geläuf am 25.11.2007 verließ wusste nur Christian Czachary, dass es für ihn als Profi das letzte Mal sein sollte. Still und heimlich hat er, der heute (21.03.08) seinen 37. Geburtstag feiert, seine Jockeykarriere beendet.

„Non je ne regrette rien!“ So könnte man mit Edith Piafs Worten seinen Rückblick auf seine Karriere beschreiben. „Ich würde alles wieder so machen, sicher den ein oder anderen unglücklichen Ritt noch verbessern, aber im Großen und Ganzen war alles gut wie es war!“ Auch seinen letzten aktiven Tag auf der Rennbahn in München Riem gestaltete der sympathische Münchner noch erfolgreich. Seine letzte Siegpartnerin hiess Piccobella, eine zweijährige Stute aus dem Stall von Andreas Wöhler.

czachary-interview-7.pngWir treffen einen sehr gelösten und fröhlichen Christian Czachary an diesem kühlen und verregneten Märztag in seiner gemütlichen Wohnung auf der Münchner Rennbahn. Bei ihm, sein treuer Freund und Begleiter – Hund Arcos. Bei Weißwürsten und Brezen lassen wir Christians Jockeykarriere Revue passieren. Es macht Spaß ihm zuzuhören und immer lebhafter und detailreicher von seinen Stationen, „seinen“ Pferden, Trainern und Besitzern und so manchen Anekdoten zu erfahren.

freisteller_arcos.png„Ich habe keine Lizenz mehr beantragt und werde auch nicht mehr in der Arbeit reiten!“ Die einzige Option für ihn wieder in den Sattel zu steigen wäre die Nominierung zum Fegentrivertreter Deutschlands, da hat er kurz darüber nachgedacht, sonst scheint seine Rückkehr in den Rennsattel tatsächlich unwahrscheinlich zu sein. Aber, nichts ist unmöglich.

Doch schauen wir lieber zurück, das ist, zumindest im Moment, viel interessanter. Um die 250 Rennen hat Christian Czachary in seiner Karriere gewonnen, ganz genau kann man es nicht sagen, da in der deutschen Statistik nur die Siege, die in Deutschland gewonnen wurden und im Ausland nur die, die für deutsche Trainer erzielt wurden, gezählt werden. Die Erfolge, die Christian Czachary in Österreich, Spanien, England oder Italien für Nichtdeutsche Trainer erzielt hat, tauchen in dieser Statistik nicht auf.

1987 begann Christian Czachary seine Lehre bei Mario Hofer in München, die er 1989 als drittbester Auszubildender dieses Prüfjahrgangs der BRD abschloss. Doch schon im gleichen Jahr sollte Christian erstmals die Risiken, die dieser Beruf mit sich bringt, kennenlernen. Im Oktober 1989 zog er sich bei einem Sturz eine 4-fache Ellenbogenfraktur, die drei Operationen erforderlich machte, zu und musste 4 Monate pausieren.
Als es Mario Hofer 1993 nach Krefeld in den Stadtwald zog, wechselte Christian Czachary in den Stall von Jutta Mayer, der einzigen Münchner Trainerin. Die Wege Hofer Czachary sollten sich allerdings noch ein zweites Mal kreuzen, doch dazu später.

Zunächst musste Christian erneut mit den Tiefen des Rennsports Bekanntschaft machen. Kurz nach dem Wechsel zu Jutta Mayer wurde er auf dem Weg vom Führring zum Geläuf aus dem Sattel der sehr nervigen Stute Neruda katapultiert und verletzte sich so schwer am rechten Knie (komplette Bandruptur), dass die Ärzte ihm zunächst keine Hoffnung machen konnten je wieder in den Sattel steigen zu können! Christian musste sich erneut drei Operationen unterziehen und diesmal 10 Monate(!) Zwangspause einlegen. Doch im September 1994 wurde das unmöglich geglaubte möglich – Christian gab sein Comeback! Dies erfolgte im und für das Quartier von Erich Pils in dem er einschließlich der Saison 2000 blieb. Mit Erich Pils hatte Christian Czachary „seinen“ Trainer gefunden, denn auf ihn lässt er nichts kommen, lobt ihn als kompetenten, fairen und menschlichen Trainer – und nicht umsonst kehrte er zehn Jahre nach seinem ersten Engagement im Stall Pils im Jahr 2004 wieder zu ihm zurück. Und tut es auch jetzt noch – allerdings in dessen neuen Wirkungskreis als Wirt des Gasthofs zur Post in München Daglfing.

Aber wir wollen nicht vorgreifen, bleiben wir zunächst im Jahr 1990. Am 5. Mai 1990 ritt Christian seinen ersten Sieger – Stall Augustins Castello. Er musste etwas überlegen als wir ihn nach diesem fragten, aber er hat sich, bis auf das genaue Datum, dann doch erinnert. Und je mehr wir über seine Ritte und Pferde sprechen, desto mehr Details kommen zum Vorschein. Zum Beispiel sein 50. Sieger, den er für Erich Pils Vater Josef nach Hause brachte. Wudin hiess das Pferd mit dem Christian einen Ausgleich III über die Meile für sich entscheiden konnte, das war am 12.07.1998.

Zwei Monate später konnte er den Bayerischen Fliegerpreis der BMW Niederlassung München, ein Listenrennen über 1300 Meter, mit dem von Dave Richardson trainierten Hengst Indian Point gewinnen. 80:10 war am Toto für diesen Sieg zu bekommen. Christians Karriere kam nun so richtig in Fahrt, denn nun mischte er in den Black Type Regionen mit. Im gleichen Jahr war er im damals noch existenten Gruppe III Rennen in München, dem Grossen Buchmacher Springer Sprint-Preis mit genau diesem Indian Point dritter. Bei einem günstigeren Rennverlauf hätte er dieses Rennen nicht verloren sagt er.

czachary-interview-3.jpg

Im Jahr 2000, Christian Czachary ist noch bei Erich Pils stationiert, gewinnt er im Baden-Badener Herbstmeeting insgesamt drei Listenrennen und einen Ausgleich IV! Einer der Listensieger war Duke d‘Alba aus dem Besitz von Helmut von Finck und im Training bei Wolfgang Figge in München. Ein Supersteher, der am Ende der Steherdistanz immer noch genug im Tank hatte um wie eine Rakete zu beschleunigen. Christians Augen leuchten auch heute noch, wenn der von diesem Pferd erzählt, der leider viel zu früh und tragisch ums Leben kam. Auch für den Stall Steiermark hat er in diesem Meeting mit Passimo den Preis der Jährlingsauktion, ein Listenrennen über 2400 Meter gewonnen. Hinter Stall Steiermark verbirgt sich Dr. Norbert Poth, ein großer und feiner Mann im Rennsport, wie Christian betont. Der dritte Listensieger in diesem Tripple war Lisieux, ein wunderschöner Sternkönigsohn aus dem Quartier von Peter Remmert.

Wenn wir nochmals ein paar Monate zurück zum Baden-Badener Frühjahrsmeeting 2000 blicken, kommen wir zu Kieran. Einem Pferd aus dem Besitz von Stall Steiermark, im Training bei Günther Kussatz in München, der mit Christian zu einer Siegquote von 688:10 (!) gewonnen hat. Ein Ausgleich III über 2800 Meter, der Preis des Gestüts Hofgut Fremersberg. Christian hat das ganze Rennen wie im Finish geritten. Auf die Frage warum er das die ganze Zeit durchgezogen und nicht, zumindest im Schlussbogen aufgegeben hatte, sagte er: „Er ist immer weiter marschiert, wurde nicht langsamer und am Schluss kam keiner mehr so richtig von hinten, da habe ich weiter gemacht.“ Der Richterspruch lautete Kampf – Nase, gekämpft hat in diesem Rennen auf alle Fälle einer – Christian Czachary. Die Dreierwettwetter dankten es ihm bestimmt, denn sie durften sich über eine Quote von 506.556 DM:10 freuen. Auf dem Siegerfoto sieht man einen sich freuenden aber doch ungläubig wirkenden Jockey und auch der Pflegerin von Kieran steht ähnliches ins Gesicht geschrieben. Günther Kussatz musste prompt zur Rennleitung um die Formverbesserung von Kieran zu erklären. Als die Rennleitung bekannte, dass ihnen die letzten Leistungen von Kieran so gar nicht gefallen hätten, meine Herr Kussatz nur trocken: „Mir och nicht!“ Und damit war die Sache erledigt.

Noroit mit CzacharyDie Krönung seiner sportlichen Karriere erfährt Christian Czachary im Jahr 2001. Mittlerweile war er als Stalljockey am Stall von Wolfgang Figge und war sowohl für Wolfgang Figge, als auch für Helmut von Finck in dieser Position tätig. Mit dem Monsunsohn Noroit, der seit 2005 im Gestüt Trona als Deckhengst aufgestellt ist, gewann Christian am 19. August 2001 das Europa Championat Grosser Preis der Frankfurter Sparkasse in Frankfurt -ein Rennen der Europagruppe II.

Im gleichen Jahr hätte er an einem Renntag in München beinahe sechs von sieben gelaufenen Rennen gewonnen, de facto hatte er sie gewonnen, allerdings wurde ihm ein Sieg am grünen Tisch aberkannt. Er kam auf jeden Fall mit sechs Pferden als erster über die Ziellinie. Hyakinthos, Al Hayet, Noroit, Draploy, Ossi und Friedensbote. Friedensbote wurde dann wegen einer Behinderung des Zweitplatzierten auf den dritten Platz gesetzt.

Im Jahr 2001 wurde Christian Bayerischer Championjockey und fand sich am Ende der Saison in der deutschen Jockeystatistik auf einem glänzenden 16. Rang wieder, was für einen in München ansässigen Jockey eine riesige Leistung ist, denn die meisten Rennen des Landes werden im Westen Deutschlands ausgetragen.

Im nächsten Jahr, im Juli 2002, gelang ihm in Bad Harzburg ein ähnlicher Coup, wie im Jahr zuvor in München, als er an einem Tag fünf Siege in sechs gelaufenen Rennen erzielte, vier davon in den Steintorfarben von Otto-Werner Seiler. Ciano, Ab und zu, Cliffhanger, Cantona und Revellin (einziger Nicht-Seiler-Vertreter) waren seine Partner.

2002 wechselte Christian Czachary in den Westen Deutschlands zu seinem ehemaligen Lehrherren Mario Hofer in den Krefelder Stadtwald. Er war zeitgleich auch für Erika Mäder und Trond Hansen als Arbeitsreiter tätig.

2003 erfolgte der Wechsel zu Horst Steinmetz, auch ein sehr angenehmer Zeitgenosse und guter und fairer Trainer, wie Christian Czachary betont. Leider wurde diese Zusammenarbeit im April 2003 jäh durch den Sturz von der Superstute ohne Nervenkostüm, Royal Fantasy aus dem Stall Nizza, in Köln beendet. Mit dem Sieg in der Hand brach die Stute bei ihrem Debut nach aussen weg und Christian Czachary musste „hart zu Boden“, wie man im Rennsport sagt. Ein gebrochener Oberschenkel war das Resultat. Wieder waren drei Operationen erforderlich um die schwere Verletzung zu kurieren. Für Royal Fantasy findet Christian, trotz allem, nur lobende Worte: „Die hat alle in Grund und Boden galoppiert!“

In der 4- monatigen Genesungs- und Regenerationsphase nach diesem schweren Sturz stellte Christian die Weichen nochmals neu. Er entschloss sich zurück in seine Heimatstadt München zu gehen und natürlich in den Stall von Erich Pils. Bis 2006 ging die Zusammenarbeit, würde sicher noch weitergehen, wenn Erich Pils weiterhin in vollem Umfang trainieren würde. Doch auch er hat sich neue Ziele gesteckt und trainiert im Moment nur noch seine eigenen Pferde. Dazu braucht man keinen Stalljockey. Die Saison 2007 ritt Christian Czachary für den Münchner Trainer, den gebürtigen Österreicher Werner Glanz, hatte mit ihm einige schöne Erfolge, auch in Österreich und in Italien.

Viele Erfolge gäbe es noch zu nennen, man denke nur an den treuen Pappus, mit ihm hat Christian in Cagnes sur Mer den Grand Prix de la Riviera Cote d‘Azur, ein Listenrennen gewonnen. Unvergessen bleibt auch das Charly Seiffert Memorial 2004, als er mit der von Christian Freiherr von der Recke trainierten Stute Quadrupa das Rennen für sich entscheiden konnte. Oder als Christian den vermeintlichen Riesenaussenseiter (194:10 hätte er im Siegfall bezahlt) Dark Dancer im pferdewetten.de Bavarian Classic Listenrennen auf einen hervorragenden 2. Platz steuerte und hinter sich Pferde wie Lateral und Oriental Tiger liess. Zu den sicherlich am lautesten bejubelnden Erfolgen gehört der Listensieg im Preis der Stadt Wien mit der schön gesteigerten Stute Montanarella. Ihr italienischer Besitzer versteht es, sich zu freuen und zu feiern! Es ließe sich noch eine gute Weile so weiterschwelgen, Pferde wie One little David, Shinkos Best, Walerie, Kitara, Serenus, Rosenbrief, Siberion, Fleurie Domaine und noch viele andere hatten Christian erfolgreich im Sattel.

czachary_recadero.pngNichtsdestotrotz reifte in ihm der Entschluss seine aktive Reitkarriere an den Nagel zu hängen. Als sich durch ein Angebot, vermittelt von Olaf Proft, bei bet 3000 einzusteigen, die Weichen stellten war die Sache klar. „Ich habe jetzt einen vielseitigen und spannenden Job.“ sagt Christian. Er kommentiert derzeit die Galopp- und auch einige Trabrennen aus den USA. Vorerst ist er „nur“ in den Wettshops zu hören, aber wer weiß, was sich da noch so alles tut. „Es spielt sich immer mehr von zuhause aus ab, durch das Internet müssen die Menschen nicht mehr so viel raus, die Welt kommt zu ihnen nach Hause. Genauso ist es mit dem Rennsport, die Menschen kommen nicht mehr auf die Bahnen, der Rennsport muss zu den Leuten nach Hause gebracht werden.“ Das ist Christian Czacharys Analyse der aktuellen Situation. „Wenn der Rennsport in Deutschland übereben will muss seine Medienpräsenz deutlich erhöht werden.“ sagt er.

Medien und Kommentatorenerfahrung hat Christian durch seine Tätigkeit bei Premiere Win sammeln können. Eine Zeit, die er nicht missen möchte und in der er einerseits Einblicke hinter die Kulissen von Film- und Fernsehen bekommen hat, aber auch viele interessante Leute kennengelernt hat und last but not least, sein unbestrittenes Talent als Rennkommentator entfalten konnte. Durch sein Insiderwissen, seine Kenntnisse im Rennsport im Allgemeinen und seine ansprechende Ausdrucksweise scheint er wie geschaffen für diese Aufgabe zu sein.

Christian Czachary wird an das meiste in seinem aktiven Jockeyleben gerne zurückdenken sagt er, an die Reisen, die Meetings, seine Erfolge, ans Publikum und sicher noch an vieles mehr. Man hat den Eindruck, als habe er tatsächlich den richtigen Zeitpunkt gefunden um aufzuhören.

Traurig hingegen ist er nicht, dass er sich nun nicht mehr dem immer härter werdenden Kampf um die immer weniger werdenden Ritte stellen muss. Denn entgegen der immer wieder zu hörenden Aussage, dass es zu wenig Jockeys gibt, ist er der Meinung, dass es genügend Jockeys gibt, aber immer weniger Pferde. Bei einem Starterfeld, das in der Regel zwischen sechs und neun Pferde umfasst sind über die Hälfte der Ritte bereits vergeben. Mindestens 5-7 Jockeys müssen sich den „Rest“ teilen. Wenn früher Trainer und Jockeys die Pferde gemanagt haben, tun dies nun immer mehr die Besitzer, das ist nicht immer von Vorteil! Der Kampf um die großen Stücke vom Kuchen wird immer schwerer. Ein Trainer kann es sich nicht mehr leisten einen Besitzer zu verlieren, schon gar nicht wenn dieser mehrere Pferde im Stall hat. Da geht es dann sehr schnell um die Existenz. Czachary sieht das realistisch.

Der Strukturreform sieht er skeptisch entgegen. Zum großen Teil auch deswegen, weil die diesbezügliche Informationspolitik äußerst dürftig war und ist. Und das, obwohl die Reiter dafür bereits seit längerem 0,5% von ihrer Siegprämie abgeben. Für etwas zu bezahlen von dem man nicht weiß wohin es führt und wie es läuft ist bitter, noch dazu in Zeiten in denen die Rennpreise niedrig und die Möglichkeiten Rennen zu reiten immer weniger werden.

czachary-interview-16.jpg

Wir blicken auf jeden Fall sehr gespannt auf Christian Czacharys weitere berufliche und private Projekte und hoffen darauf, ihn vielleicht mal als Gitarristen „Live in Concert“ erleben zu dürfen, denn eine sehr vielversprechende Kostprobe haben wir bereits erhalten.

Wir wünschen Christian, dass er auch zu dem was nun kommt mal im Rückblick sagen kann: „Non, je ne regrette rien!“

© Text & Fotos: turfcast.de, München


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 BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2015, 17:36   
Rennleitung

Registriert: So 5. Jan 2014, 19:33
Beiträge: 2017
Rennsekretär war er in Riem auch mal nach der Reitkarriere.
Der kann ja noch vieles andere versuchen, aber bitte keine Rennen kommentieren.


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 BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2015, 21:26   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 09:25
Beiträge: 1938
Frau Luna hat geschrieben:
Rennsekretär war er in Riem auch mal nach der Reitkarriere.
Der kann ja noch vieles andere versuchen, aber bitte keine Rennen kommentieren.


Frau Luna - das macht er seit vielen Jahren und bisher habe ich da noch keine negative Stimmen gehört. Vielleicht ist er z.Zt. erkältet ?


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 BeitragVerfasst: Mi 12. Aug 2015, 09:49   
Rennleitung

Registriert: So 5. Jan 2014, 19:33
Beiträge: 2017
Quatsch Erkältung,
der spricht immer so als ob er am Drops lutscht und seine Stimme ist immer so quäkig.
Er hat auch unverständlicherweise letztes Jahr das Arc-Wochenende kommentiert,
da war er genauso nervtötend und ich hab dann wieder auf den Franzton bzw englischen Kanal geschaltet und mich
gefragt, warum ausgerechnet der an so einem Tag kommentiert.

Ist mir schon klar, dass der über Premiere Win und den Luxenburger(Herausgeber turfcast und ebenso Moderator/Kommentator) da reingerutscht ist.
Der ist übrigens genauso grottig.
Bestes Beispiel dessen Übertragung von Danedreams Erfolg in Ascot von Equi8,
schaust Du hier
https://www.youtube.com/watch?v=9xGo6YrdVIo


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 BeitragVerfasst: Mi 12. Aug 2015, 10:15   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 09:25
Beiträge: 1938
Frau Luna hat geschrieben:
Rennsekretär war er in Riem auch mal nach der Reitkarriere.
Der kann ja noch vieles andere versuchen, aber bitte keine Rennen kommentieren.


Beste Frau Luna, wir haben im Lande viele "Persönlichkeiten" die leider in führenden Positionen der Politik tätig sind, obwohl sie es nicht können und die Folgen für das Land sind dramatisch.


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 BeitragVerfasst: Mi 12. Aug 2015, 15:26   
Rennleitung

Registriert: So 5. Jan 2014, 19:33
Beiträge: 2017
Rainer hat geschrieben:
Frau Luna hat geschrieben:
Der heutige Kommentator der Rennen ist nach meinem Empfinden übrigens der Grausamste von allen.
Christian Nachname keine Ahnung.
Der Pan hat ihn gerade nach dem 7. Rennen abgelöst.
Morgen Gottseidank Barluschke am Mikro.


Es ist der ehem.Jockey in München Christian Czachary, hat 2007 wg.Verletzung aufhören müssen. Ritt für viele Trainer - Wöhler, Hofer. W.Figge, P.Remmert ,2000 mit Icemoon Sieger Dallmayr Gr.1, 2001 mit Noroit 3-ter im Preis v.Europa.


Übrigens hat der mit Icemoon überhaupt nicht gewonnen, sondern war 6. von 8 Pferden.
Gewonnen hat Greek Dance
http://www.siegerlisten.com/?page=renne ... &jahr=2000


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 BeitragVerfasst: Mi 12. Aug 2015, 16:21   
Jockey

Registriert: Mo 10. Jan 2011, 13:46
Beiträge: 72
Barluschke heute mit guter Form, sagt mal direkt nen 200er Sieger an

Leider quatscht der Pan auch mit. Gibt es da eigentlich schon ne Technik, das man den Pan komplett ausblendet
und nur den Anderen hören kann ?


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 BeitragVerfasst: Mi 12. Aug 2015, 16:32   
Rennleitung

Registriert: Mo 15. Dez 2014, 19:03
Beiträge: 528
Man kann sich EQUIDIA anschaffen und die Originaltöne hören.

Ist eh viel besser. :lol:


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