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"Meinungsfreiheit" im Traberforum

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 BeitragVerfasst: Mi 7. Nov 2018, 22:01   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 12:11
Beiträge: 1015
Im Trottoforum kann ich keine AGB entdecken. Gibt es dort keine? Zumindest sind sie nicht sichtbar vor einer Registrierung eines neuen Users.


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 BeitragVerfasst: Do 8. Nov 2018, 13:17   
Jockey
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Beiträge: 43
@Racingman

Wie ich vorstehend schon ausführte, sind viele Handlungen der Administration im Trottoforum rechtswidrig. Kein User kann sich selbst abmelden. Die Funktion ist ausgeschaltet. Sie dient dem Bestand der Datenleichen und täuscht eine Mitgliederzahl vor, die es de facto gar nicht gibt. Abmahnung wurden bis vor wenigen Tagen noch an den Pranger gestellt. Die Betroffenen werden nicht einmal informiert. Durch Zugriffsentzug verlieren sie ihr Recht am eigenen Wort und haben keine Korrekturmöglichkeiten mehr ohne dass es dazu eine vertragliche Vereinbarung gibt. Ein gesperrter Thread wird dem Zugriff entzogen. Löschen ist dort nicht mehr möglich. Auch werden die vorgeschrieben Mitteilung an die betroffenen User nicht eingehalten. Was sich dort als Datenschutzerklärung präsentiert ist in Wahrheit nur ein Hinweis darauf, dass zahlreiche Suchmaschinen das Forum in regelmässigen Abständen scannen und so die Zugriffszahlen optimieren. Wer Facebook, Google, Yahoo, Bantu. Bing viele andere Newsreader herausrechnet, kommt schnell zu realistischen Zahlen. Die lassen sich im Übrigen auch auch an den Beiträgen festmachen, die natürlich nicht nur normalen User zuzurechnen sind, sondern im Wesentlichen auch den Rennvereinen, die so die Plattform als Marketinginstrument nutzen. Davon abgesehen gibt es einige Stammuser, die sich mehr oder weniger zu bestimmten Themen äussern. Die im Zähler hervorgehobenen Zahlen finden in der Wirklichkeit keine Stütze. Was die AGB angeht: Fehlanzeige. Wird bestimmt bald nachgeholt. Die Frage nach einer gerichtlichen Klärung hängt nur damit zusammen, wen das Ergebnis treffen wurde. Gegen Sportsfreunde zu klagen fällt vielen schwer. Sie wären die Leidtragenden. Nach der aktuellen Rechtslage wäre es ein Blattschußverfahren.

Meine Sperrung beruht nach Angaben im Forum darauf, dass ich mitgeteilt habe: „es wird Anzeige erstattet“. Wer sich vor Augen führt, was das bedeutet, findet schnell mein Zitat im Forum: „Mit dem Recht kann man nicht drohen“, sonst müssten sich alle vom Rechtsstaat bedroht fühlen. Von Bedeutung ist dann eine persönliche Erklärung des Administrators, der ausdrücklich Wert darauf legt festzustellen:

Sehr geehrter Herr …
„Ich verwehre mich deutlich gegen den Vorwurf ich würde behaupten, sie würden gefälschte Beweise nutzen.
Einen solche Aussage habe ich niemals getätigt“

Leiter Pferdewetten

Wer dies als Wirklichkeit auf sich wirken lässt, erkennt rasch, dass darin die Erklärung liegt: er habe den Vorwurf, Rennleitungen und der HVT/BVB hätten manipuliert nicht als gefälscht bezeichnet haben will. Auch wenn der Begriff „deutlich“ hier etwas überstrapaziert wird.

Das allerdings wird die Staatsanwaltschaft und in Kürze auch ein Gericht zu klären haben. Das Forum habe ich aus den genannten Gründen nicht im Visier. Es träfe die Falschen. Ob andere gegen die Forumspraktiken vorgehen kann ich nicht sagen. Ich jedenfalls - augenblicklich - nicht.


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 BeitragVerfasst: Do 8. Nov 2018, 14:41   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 12:11
Beiträge: 1015
Ihre Strafanzeige wendet sich also nicht gegen das Trottoforum wegen möglicher illegaler Wettvermittlung, sondern es geht hier um eine Strafanzeige wegen eines Beleidigungsdeliktes (§§ 185 ff StGB) im Verhältnis von Gruber gegenüber Hippotel, richtig? Da bin ich mal gespannt. Beim Gericht landet die Sache ja nur dann, falls die Staatsanwaltschaft Anklage erhebt. Ein Staatsanwalt wird sich als erstes die Frage stellen, ob das Wesen mit dem Nickname „Hippotel“ überhaupt als menschliches Wesen für die Leser identifizierbar ist. Es ist dafür ausreichend, wenn die Person hinter „Hippotel“ zumindest einigen Usern des Trottoforums bekannt ist.


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 BeitragVerfasst: Do 8. Nov 2018, 15:03   
Jockey
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Registriert: Do 24. Apr 2014, 12:02
Beiträge: 43
Ziemlich daneben.

Die Strafanzeige richtet sich gegen die Rennleitung, die am 22.9.2018 eine Zielankunft manipuliert hat. Näheres hierzu dort nachzulesen. Ein spannendes Thema, dem auch die Klage gilt. Der HVT glaubt, dadurch, dass aus "Kulanzgründen die Differenz vom Rennverein bezahlt wurde, sei die Sache erledigt. Ein folgenschwerer Irrtum wie sich noch zeigen wird. Davon demnächst mal mehr wenn es zur Entscheidung ansteht.

http://www.trottoforum.de/index.php?thr ... nes-fotos/

Gruber ist mir keine Strafanzeige wert. Er ist aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage mich zu beleidigen. Wir müssen bei allem, was wir in solchen Auseinandersetzungen tun, auch immer die Waffengleichheit beachten. Wenn das keiner versteht muss das nicht an mir liegen.


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 BeitragVerfasst: Do 8. Nov 2018, 18:03   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 12:11
Beiträge: 1015
Um uns alle auf den aktuellen Stand zu bringen, hier die Fakten, soweit mir bekannt:

Die Mariendorfer Rennleitung hat kolossalen Bockmist gebaut, indem sie ein Zielfoto falsch auswertete und daraufhin einen falschen Richterspruch verkündete. Eine Korrektur lehnte sie mit Hinweis auf die Trabrennordnung als „Tatsachenentscheidung“ ab, die nicht korrigiert werden könne. Dem benachteiligten Pferdebesitzer wurde vom Rennverein aus Kulanz eine Zahlung von 125 Euro geleistet. Der falsche Richterspruch hat bis heute Bestand.

Dagegen gibt es jetzt von unterschiedlichen Personen zwei rechtliche Vorgehen:
a) eine Strafanzeige wegen betrügerischen Verhaltens der Rennleitung
b) eine zivilrechtliche Klage gegen den Traber-Dachverband, um den Richterspruch abzuändern und um die Rennordnung im Hinblick auf künftige Fälle zu ändern.

Soweit korrekt?

Jetzt treiben wir den Fall mal rein hypothetisch auf die Spitze und nehmen mal an, die Rennleitung hätte ein Pferd namens Netroyal BC zum Sieger erklärt, das in dem betreffenden Rennen gar nicht mitgelaufen ist. Der Eigentümer von Netroyal BC müsste dann trotzdem die Siegdotierung überwiesen bekommen, denn im offiziellen Rennbericht firmiert sein Ross ja als Sieger. Schon ziemlich irre.


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 BeitragVerfasst: Do 8. Nov 2018, 18:49   
Jockey
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Registriert: Do 24. Apr 2014, 12:02
Beiträge: 43
Racingman
Der Verband hatte 5 Wochen Zeit sein Verhalten zu überdenken. Er hat mindesten zwei Pferde in seinen Statistiken, die nun lebenslang eine falsche Gewinnsumme und falsche Platzierungen durch die Karriere schleppen sollen: einer ist bevorteilt, einer benachteiligt. Da dies für Traber eine große Rolle spielt - fast jede Ausschreibung legt die Gewinnsumme zugrunde und da kommt es auf einen Euro an - ist leicht zu ermessen, was da abgeht.

Von den betrogenen Wettern mal abgesehen, ist ein solches Verhalten nicht geeignet Vertrauen in eine Institution zu erwecken, die ihren Verständnis nach ein abgeschotteter Zuchtverband ist, der so nebenbei den Trabrennsport, der ihn ernährt, beaufsichtigen soll.

Die Rennleitung des Verbandes hatte vor nicht allzu langer Zeit in Dinslaken bei einem Trabrennen vergessen die Mikrofone zu schließen und dann konnten alle hören, was da anlässlich eines irregulären Bänderstarts abging und wie die Einwände anderer Mitglieder abgebügelt wurde, lass laufen, ab, ab scheiß egal …“ und das war nun der O-Ton dieser Rennleitung. Das ist ihr wahres Grundgesetz. Wir sind das Gesetz. Ihr sollt keine Rechte haben neben uns. Legal-Illegal-Scheiß egal - uns kann keiner was, weil wir unanfechtbar sind.

Sind sie das, ich meine sind Entscheidungen der Rennleitungen, wenn sie als Tatsachenentscheidungen deklariert werden unanfechtbar ? Kann ein objektiv falscher Richterspruch Bestand haben, nur weil nicht sein kann, was nicht sein darf?

Es hängt entscheidend davon ab, ob klar getrennt wird, was im Trabrennen eine Tatsachenentscheidung ist (z.B. eine Disqualifikation im Rennverlauf, ein Fehlstart, das sind unabänderliche Entscheidung, sie können zu Recht nicht angegriffen werden sonst müsste man den Rennbetrieb einstellen).

Nach der hier vertretenen Auffassung gehört der Richterspruch nicht dazu.

Erstens weil er immer vorläufig ergeht und zweitens, weil vor der Bekanntgabe der endgültigen Platzierung eine Überprüfung vorgenommen wird. Im Übrigen wird auch in Fällen der Überprüfung des Rennverlaufs durch die Rennleitung die Platzierung häufig nach Bekanntgabe der vorläufigen Platzierung geändert. Sie wird auch mit Abschluss eines Rechtsstreits und nach jedem positiven Dopingfall geändert. Warum sollte also eine objektiv falsche, willkürliche Entscheidung Bestand haben. Wäre das so, so könnten die Zielrichter künftig die Empfehlung von Racingman aufgreifen und sonst wen als Sieger ausrufen. Nach dem Verständnis dieser Rennleitung und seiner Aufsicht hätte dies Bestand, weil sie es so festgelegt haben.
Hallo, da war doch war doch was … ?

Richtig: Es gibt noch Richter in Berlin.


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 BeitragVerfasst: Sa 10. Nov 2018, 17:19   
Jockey

Registriert: Do 5. Mai 2016, 23:41
Beiträge: 15
Mit etwas Abstand kann man sich in der Tat nur wundern.

Was lassen sich die „Traberleute“ alles bieten ....?!

Und auch das sog. Trottoforum: gut als Plattform für Tippgemeinschaften und als „Whatts App“-Ersatz bei aktuellen Renntagen, sozusagen als online-Kommentar-Börse. Da kommt Bisweilen sogar lustige Stimmung auf.

Der Rest ist ein Witz. Sehr auffällig ist - neben der Interessenverflechtung unD „den conflicts of Interests“ - wie sehr sich manche Vielschreibenden Hobby-Quasi-Funktionäre beim Thema HVT (insbesondere dessen Gemeinnützigkeit bzw einer etwaig drohenden Aberkennung) und beim Thema PMU zurückhalten ... als ob sie es und evtl. noch mehr schon lange wissen - und sich auch längst auf weitere Folgen für den TRS (Totalzusammenbruch ?) eingestellt und vorbereitet hätten und Sicherungsnetze, soweit möglich, eingezogen hätten ....

Wie immer gilt: Die Letzten werden die Hunde beißen ...


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 BeitragVerfasst: So 11. Nov 2018, 00:09   
Jockey

Registriert: Fr 30. Jun 2017, 15:44
Beiträge: 20
Inspector hat geschrieben:

Wie immer gilt: Die Letzten werden die Hunde beißen ...


...das kann nicht sein, es besteht doch "Maulkorbpflicht"... ;)


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 BeitragVerfasst: So 11. Nov 2018, 06:36   
Rennleitung
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Registriert: So 5. Jan 2014, 22:21
Beiträge: 2750
Wohnort: Oberharz
Hier wurde ebenfalls einen Journalisten die Akkreditierung entzogen:

Auch wenn die "Lügenpresse" noch so über einen Anschlag auf die Pressefreiheit jault, halte ich die Maßnahme für zulässig aber auch für dumm. Zulässig ist sie, weil der Journalist, Trump unnachgiebig zu belehren versucht, dass es sich bei der Honduras-Karawane nicht um eine Invasion handelt und sich trotz wiederholter Aufforderung mit Gewalt gegen den Entzug des Mikrofons wehrt. Wenn das jeder machen würde, gäbe es keine Pressekonferenzen mehr. Dumm ist die Handlungsweise deshalb, weil dadurch dieser Journalist zu einem berühmten Anti-Trump-Helden gemacht wird. Überhaupt profitiert die sogenannte Lügenpresse sehr stark von Trumps Angriffen gegen sie. Dilletantisch auch die ganze Organisation der PK. Da wird dem Journalisten ein Mikro in die Hand gedrückt, dass man nicht mal abschalten kann.
Man sieht an diesem Beispiel sehr schön, wie Zensur nach hinten losgehen kann. Das ist auch beim Grubers Andi der Fall. Es ist viel besser Zensur bloßzustellen, indem man sie öffentlich macht, als dagegen juristisch vorzugehen. In gewisser Weise ist Zensur auch eine Form der Meinungsäußerung und sagt ungewollt sehr viel über den Charakter des Zensors. Hier ist ein weiteres gutes Beispiel für den richtigen Umgang mit Zensur. Hier ein Fall, wie gegen Löschung auf Facebook juristisch vorgegangen wird.

_________________
Deutsches Derby 2016
Bilder der Derby-Teilnehmer 2016


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 BeitragVerfasst: So 11. Nov 2018, 18:30   
Jockey

Registriert: Do 5. Mai 2016, 23:41
Beiträge: 15
Es gab ja wohl in Sachen „PMU“ am Samstag eine Zusammenkunft der Traber, in dem Termine etc besprochen werden sollten ...

Das wussten die Traber .....

Man hoffte vor ca 23 Stunden, auch schnell etwas zu erfahren ....

.... und „spannend zu diskutieren“ ....

http://www.trottoforum.de/index.php?thr ... post205733

Was haben die Traber bis jetzt erfahren: nichts.

Über was konnten sie heute - am freien Sonntag - diskutieren: über nichts.

Diese Leute lassen sich vorführen, einmalig.


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