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Auf der Raffelberger Pferderennbahn bahnt sich die Wende an

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 BeitragVerfasst: Sa 27. Jan 2018, 17:37   
Rennleitung
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https://www.waz.de/staedte/muelheim/auf ... 34645.html
Zitat:
Die Stadt Mülheim empfiehlt, dass der neue Rennclub die Geschäfte am Raffelberg übernimmt. Der plant mindestens vier Rennen im Jahr.
Mindestens vier Rennen noch in diesem Jahr und jährliche Investitionen von 200.000 Euro in die Gebäude und Außenanlagen der Galopprennbahn am Raffelberg kündigt der neue Rennclub Mülheim an der Ruhr an. Mehr noch: „Unser Ziel ist es, schon recht bald wieder internationale Rennen in Mülheim zu veranstalten“, sagt Günther Gudert vom Vorstand. Vorausgesetzt, die Politiker stimmen am kommenden Dienstag zu, dass der Rennclub in die Verträge des bisherigen Rennvereins Raffelberg einsteigen kann. Dieser hatte im letzten Sommer einen Insolvenzantrag gestellt.
....


Zitat:
Einen Wirtschaftsplan für drei Jahre habe man erarbeitet, sagte Gudert. 1,9 Millionen Euro werde der Club in die Hand nehmen, um die traditionsreiche Geschichte des Pferderennsports in Mülheim weiter zu schreiben. Wie Gudert berichtet, gebe es von Vorstadsmitgliedern selbst ein erhebliches finanzielles Engagement. .... "Wir werden als erstes Stallungen sanieren", kündigte Gudert an. Auch werde man die 80 Gastboxen für die Renntage herrichten.

Na da kann man dem Team vom Rennclub Mülheim nur gratulieren, wenn man in die Geschäfte (Erbpacht) des insolventen MRR einsteigen kann. Erkauft hat man sich das mit dieser jährlichen Investitionssumme , die der Verein in der Vergangenheit nicht schultern konnte. In Zukunft kann er das wieder hälftig schultern, die andere Hälfte muss dann von den Names kommen.

Wenn ich 1,9 Mios lese, scheint es am Geld in Zukunft nicht zu fehlen. Die Gastboxen, zumindest der größere Teil, sind wirklich nicht mehr "State of the Art", wie man so schön sagt. Da hilft nur die Abrissbirne.
Zitat:
Fläche mit Gutshof soll an die Stadt gehen
Eine kleine Teilfläche aus dem Raffelberg-Areal - von 8000m² ist die Rede - soll wieder an die Stadt gehen, die es etwa für den Wohnungsbau vermarkten könnte.
Dabei handelt es sich um eine Fläche an der Akazienallee, auf der sich ein ehemaliger Gutshof befindet, der verfallen ist. Die Fläche soll aus der Erbpacht herausgenommen werden.

Mein Tipp: Das wird ein Golf-Hotel.

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 BeitragVerfasst: Mo 29. Jan 2018, 05:31   
Rennleitung

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maitre hat geschrieben:
https://www.waz.de/staedte/muelheim/auf-der-raffelberger-pferderennbahn-bahnt-sich-die-wende-an-id213234645.html

Die klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Jetzt kann man nur hoffen, dass die Macher des Rennvereins ihren doch erheblichen Zusagen auch Taten folgen lassen. Oft werden da große Versprechungen gemacht und dann wenig gehalten.
Meiner hier schon mehrfach geäußerten Meinung nach hat der Galoppsport in mittelgroßen Städten wie Mülheim, wo es weniger Konkurrenz gibt, bessere Chancen als in großen Zentren, wo er wegen der geringen Medienpräsenz, kaum zur Kenntnis genommen wird. Das hab ich auch am 5.11.2017 in Krefeld gemerkt. Bis Kurz vor Beginn schüttete es dort wie blöd. Danach war es zwar überwiegend sonnig aber doch kalt. Trotzdem war der Besuch gut. Die Krefelder stehen hinter ihrer schönen Bahn und in Mülheim scheint das auch so zu sein.

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 BeitragVerfasst: Mo 29. Jan 2018, 12:09   
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Die Kölner stehen auch zu Weidenpesch.
Das geht also auch bei einer Millionenstadt


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 BeitragVerfasst: Di 30. Jan 2018, 19:13   
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Das klingt schon ganz anders:
http://www.media-sportservice.de/2018/0 ... m-3-april/
Zitat:
Mülheimer Galopper-Fans jubeln: Es geht weiter!
Der im Dezember neugegründete Galopprennverein „Rennclub Mülheim an der Ruhr“ ist seinem Ziel, schon ab Anfang Februar auf der Galopprennbahn am Mülheimer Raffelberg als Nachfolger des insolventen „Mülheimer Rennvereins Raffelberg (MRR)“ den Trainings- und Rennbetrieb zu organisieren, am Dienstag den wohl entscheidenden Schritt nähergekommen.

In Mülheim tagte der Hauptausschuss der Stadt und entschied als Rennbahn-Eigentümer in nichtöffentlicher Sitzung mit nur einer Gegenstimme, dass der neue „Rennclub“ auch offiziell das Erbe des „alten“ Rennvereins – inclusive aller Verträge und der rund 1,5 Millionen Euro Verbindlichkeiten – antreten darf. Der Oberhausener Rechtsanwalt Axel Schwentker, Insolvenzverwalter des bisherigen Rennvereins, hatte den Politikern zuvor die Pläne offenbar überzeugend erläutert.

Der neue Rennclub übernimmt damit auch den Mietvertrag mit dem auf der Rennbahn ansässigen Golfclub sowie die bisherigen Mitarbeiter des Rennvereins. Auch für die notwendigen Sanierungsmaßnahmen zeichnet der Rennclub um seinen Vorsitzenden Karl-Dieter Ellerbracke (Rödinghausen/Gestüt Auenquelle) künftig verantwortlich. Nach MSPW-Informationen rechnet die Vereinsführung insgesamt (einschließlich der „Altschulden“) mit einem Investitionsvolumen von rund 1,9 Millionen Euro, sieht sich dafür aber mit einem Wirtschaftsplan gerüstet. ...


Leider kein Wort über die "jährlichen Investitionen von 200.000 Euro in die Gebäude und Außenanlagen der Galopprennbahn".

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 BeitragVerfasst: Di 30. Jan 2018, 21:30   
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Jetzt sind auf einmal die 1,5 Mio € Verbindlichkeiten wieder da. Ich dachte, dass diese Verbindlichkeiten durch die jährliche Investitionszusage von 200000€ ersetzt werden. Wenn der Rennverein jetzt wieder mit so einer riesigen Hypothek startet, dann sehe ich schwarz. Wozu dann überhaupt die Insolvenz? Ziel einer solchen ist doch die Entschuldung oder zumindest ein massiver Schuldenabbau.

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 BeitragVerfasst: Di 30. Jan 2018, 22:19   
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da der "neue" verein die verbindlichkeiten übernimmt wirds halt keine insolvenz mehr geben müssen) ...


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 BeitragVerfasst: Mi 31. Jan 2018, 19:19   
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..kann jetzt vielleicht mal ein Insider einiges aufdröseln?
zum Thema
"neuer rennverein, neuen Pachtvertrag, wo die schulden der alten Pächter geblieben und abgelöst werden, schmitz und schlebusch und Golfplatz"?
fragen über fragen für einen nicht-Insider..
der sich aber über das fortbestehen Mülheims sehr freut..


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 BeitragVerfasst: Do 1. Feb 2018, 10:27   
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Die heutige Sport-Welt gibt einige Auskunft. Dort wird Herr Gudert wie folgt zitiert:
Zitat:
„Ab 1. Februar, 0 Uhr, übernehmen wir die Rennbahn“, sagte Günther Gudert, Vorstandsmitglied des neuen Rennclubs, am Mittwoch zur Sport-Welt. „Das beinhaltet das komplette Gelände einschließlich der Trainingsanlage, der Stallungen und auch des Golfplatzes.“
Angesichts von Aktivitäten des Betreibers der Golfanlage steht dessen Driving Range nicht mehr zu Parkzwecken zur Verfügung, sowohl die Zufahrt auf die Bahn als auch die Parkplätze werden verlegt werden. Zudem soll, in vermutlich einem halben Jahr, ein Teil der Rennbahnfläche mit einem ehemaligen Gutshof aus der Pacht herausgenommen werden um der Stadt hier Möglichkeiten der Bebauung zu eröffnen.
Der neue Rennclub übernimmt komplett die Altverbindlichkeiten, in Summe ist von einem Betrag von 1,9 Millionen Euro die Rede.
"Wir haben einen Business Plan für drei Jahre erstellt", sagte Gudert, "der vom Wirtschaftsprüfer auch bereits genehmigt worden ist."
Wie es aktuell aussieht, das finale Wort hat der Insolvenzverwalter, fließen dem alten Rennverein von Seiten des DVR gewährte Darlehen nach Köln zurück.


Zufahrt und Parkplätze werden verlegt.... gemeint ist wohl, ....fallen weg. Demnach hat der Insolvenzverwalter in den Golfvertrag eingegriffen?
Also ich ganz persönlich lese daraus, dass der Golfplatzbetreiber das gesamte Gelände an der Akazienallee bekommt mit Gutshof, Stallungen und Zufahrt.

Ist das Zufall, dass die Summe der Schulden gleich der Summe der "Investitionen" ist? Ich denke, nein. Das passt zu den 200 Mille jährlicher Investitionen, die mit der Stadt vereinbart sind. 100 Mille Schuldendienst bedient aus dem Golfvertrag und 100 Mille Investitionen in Geläuf und Anlage aus den Zuschüssen.
Vermutlich setzen sich die 1,9 Mios aus den Altschulden, Darlehen DVR und der Gage für den Insoverwalter zusammen.

Wenn das so ist, wie hier von mir zusammengesponnen, heißt der Sieger: Ralf Hermann Schmitz

Hoffentlich passt Herr Gudert auf, wenn die Grenzen neu gezogen werden.

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 BeitragVerfasst: Sa 3. Feb 2018, 11:35   
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turf-times.de schreibt:
Zitat:
In Mülheim geht es weiter
Schon einen Tag nach der Entscheidung der Stadt Mülheim vom Dienstag, dem Rennclub Mülheim a.d.Ruhr den Erbbaurechtsvertrag der Rennbahn zu übertragen, wurden erste Renovierungsarbeiten in die Wege geleitet. Und in den nächsten Tagen wird dieser in Gründung befindliche Rennclub als Mitglied des Direktoriums aufgenommen – schließlich soll es am 3. April, einem Dienstag, auf dem Raffelberg in die neue Saison gehen.
Und dafür bedarf es einer Totogenehmigung.
Der Rennclub ist somit der Nachfolger des Mülheimer Rennvereins Raffelberg, über den am 1. Februar das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Er übernimmt alle Verträge und natürlich auch alle Verbindlichkeiten, wie die 1,4 Millionen Euro bei der örtlichen Stadtsparkasse. Doch dafür wird es im Vorstand Bürgen geben.
Die Stadt wird allerdings einen Plan erarbeiten, in dem eine mögliche Bebauung von 8000 Quadratmetern an der Akazienallee möglich ist. Diese Fläche, auf der derzeit Gastboxen stehen, wird aus dem Pachtvertrag herausgenommen.
Für 2018 sind vorerst vier Renntage fest terminiert, fast durchweg abgesichert durch die Zusammenarbeit mit der PMU. Der Trainingsbetrieb läuft natürlich unverändert weiter.

Wow, der Vorstand bürgt für die "Altschulden". Respekt!

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 BeitragVerfasst: So 4. Feb 2018, 18:39   
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Die Mühlen vom Gesetz mahlen ja ab und zu etwas länger und langsam, aber sie mahlen :-)
Und Maitre.... der definitive Verlierer an der ganzen Choose ist: Hr. Ralf Schmitz und der Lakai Hr. Schlebusch ;-)


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 BeitragVerfasst: So 4. Feb 2018, 20:40   
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So sehe ich das auch. Eindeutig. Zu hoch gepokert und jetzt haben die Golfer einen neuen selbstbewussten Vermieter. Und alle Golfer dürfen noch für dieses Jahr Mitgliedsbeiträge an den alten Rennverein zahlen. Hat doch was...


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 BeitragVerfasst: Fr 9. Feb 2018, 13:37   
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Doc Holliday hat geschrieben:
Die Mühlen vom Gesetz mahlen ja ab und zu etwas länger und langsam, aber sie mahlen :-)
Und Maitre.... der definitive Verlierer an der ganzen Choose ist: Hr. Ralf Schmitz und der Lakai Hr. Schlebusch ;-)

Hoffentlich Doc Holliday, hoffentlich.

Ich bin am Dienstag auf dem Weg nach Neuss dort vorbei gekommen. Da war die Mannschaft von Schmitz mit Rodungsarbeiten auf dem Grundstück an der Akazienallee beschäftigt.
Steckt wahrscheinlich sein Revier ab.

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 BeitragVerfasst: Fr 9. Feb 2018, 13:42   
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https://www.youtube.com/watch?v=6XXfEpVuBzI

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 BeitragVerfasst: So 11. Feb 2018, 17:59   
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Beiträge: 13
maitre hat geschrieben:
Ich bin am Dienstag auf dem Weg nach Neuss dort vorbei gekommen. Da war die Mannschaft von Schmitz mit Rodungsarbeiten auf dem Grundstück an der Akazienallee beschäftigt.
Steckt wahrscheinlich sein Revier ab.



Hatte Aufforderung des neuen RC, sein Gelände in Schuß zu halten. Siehst Du noch was von dem Banner, das er über die Rennbahnwerbung angebracht hatte? Neuer Wind... ;-)


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 BeitragVerfasst: Di 13. Feb 2018, 16:24   
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Doc Holliday hat geschrieben:
Siehst Du noch was von dem Banner, das er über die Rennbahnwerbung angebracht hatte? Neuer Wind... ;-)

Bravo!

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